Pulsoxymetrie bald Teil der U1/U2

Simple Untersuchungsmethode hilft, die "diagnostische Lücke" aufzufüllen!

Die Werte der Untersuchung können gleich nach der Geburt helfen, einen möglichen angeboreen Herzfehler zu identifizieren, bevor er sich in - teils lebensbedrohlichen - Symptomen offenbart. Je früher er entdeckt wird, desto besser sind die Behandlungsmöglichkeiten für den Herzfehler. Bisher können leider manche Herzfehler bei den Schwangerschaftsvorsorgen und Ultraschalluntersuchungen noch nicht zuverlässig vor der Geburt erkannt werden.

Der Begriff Pulsoxymetrie bezeichnet ein nicht-invasives Messverfahren, bei dem der Sauerstoffgehalt des Blutes in Prozent ermittelt wird.
Je nachdem, wieviel reinen Sauerstoff die Blutkörperchen geladen haben, ergibt sich ein Wert in Prozent. Das Messgerät (Pulsoxymeter) wird auf den Finger aufgesteckt oder am Fuß befestigt und ermittelt den Anteil des Hämoglobins (d.h. der roten Blutkörperchen), der für den Sauerstofftransport zur Verfügung steht. Dabei wird lediglich rotes Licht eingesetzt (sichtbares und unsichtbares Spektrum) und die Messwerte sind in Echtzeit ablesbar.

Die Vorteile der Pulsoxymetrie liegen auf der Hand: schmerzfrei, ohne Nebenwirkungen, ungefährlich und beliebig oft wiederholbar bei sofortigem Ergebnis – und machen sie zur idealen Untersuchungsmethode z.B. für Neugeborene.

Informieren Sie sich gerne ausführlicher zu diesem Thema in unseren Sozialen Medien unter diesem Link.