abgeschlossene Projekte

Körperliche Belastbarkeit bei Herzkindern in München. Gefäßgesundheit und Sportmotorik: Ein angeborener Herzfehler kann im späteren Leben die Wahrscheinlichkeit eines Herzinfarkts erhöhen. Die Studie dient der besseren Früherkennung des Herzinfarktrisikos von Herzkindern

Blutfluss bei Fontan-Patienten Bei Patienten mit Fontan-Zirkulation fließt das Blut passiv in die Lunge und wird nicht gepumpt, die Atmung stellt hier den Hauptfaktor zur Aufrechterhaltung dieses Blutflusses dar. Die Blutflussprofile (normale, intensive Atmung und unter Sauerstoffgabe) werden in Echtzeit per MRT erfasst, so sollen eventuelle Behinderungen erkannt und beurteilt werden -> frühere Identifizierung und intervention bei Problemen

Studie zur 3D-Echzeit-Echokardiographie Kinder, die mit einem Herzfehler auf die Welt kommen, müssen oftmals direkt nach der Geburt oder in den ersten Lebenswochen behandelt und häufig auch operiert werden. Eine möglichst frühzeitige und exakte Analyse der Größe und Funktion von Herzkammern ist Grundvoraussetzung für therapeutische Entscheidungen und für die Abschätzung der Prognose und langfristige Lebensqualität des Kindes. Diese Parameter können mit Hilfe konventioneller Ultraschallverfahren nicht exakt erfasst werden.

Herzfunktionsanalyse bei nur einer Herzkammer Der Blutkreislauf von Fischen und Amphibien kommt mit einer Pumpkammer im Herzen sehr gut zurecht. Wenn aber ein Mensch mit nur einer statt normalerweise zwei Herzkammern (Ventrikel) geboren wird, ist dies lebensgefährlich. Diese „Ein-Kammer-Herzen“ (univentrikuläres Herz), zählen zu den schwersten Herzfehlbildungen, ganz besonders, wenn die Hauptpumpkammer, der linke Ventrikel, fehlt oder stark unterentwickelt (hypoplastisch) ist. In dieser Situation treibt die rechte Herzkammer den Kreislauf an: man spricht hier auch vom „Hypoplastischen Linksherzsyndrom“ (HLHS)

Hirnentwicklung bei HLHS Leistungsstudie des Giessener Behandlungsansatzes zur Vemeidung von neurologischen Schäden: Vergleichsuntersuchungen verschiedener OP-Verfahren (klassisch Norwood und Gießen Approach) zur Feststellung, ob neurologische Schäden als Spätfolgen mittels des neueren OP-Verfahrens verhindert werden können

Verengung der Lungenschlagader bei DCM Die dilatative Kardiomyopathie ist eine Herzmuskelerkrankung mit deutlicher Erweiterung der linken oder beider Herzkammern, die oft zur Herzinsuffizienz führt. Die Pumpfunktion des Herzens wird eingeschränkt; wenn die medikamentöse Behandlung versagt, wird mechanische Kreislaufunterstützung bis hin zu einer Herztransplantation erforderlich. Wegen Spenderorganemangels werden alternative Behandlungsmöglichkeiten erforscht, hier die Verengung der Pulmonalarterie (Lungenschlagader) durch sog. Banding, die positive Ergebnisse einer Normalisierung der linksventrikulären Funktion zeigt.

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